HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wie lang muss ich auf mein Gartenhäuschen warten?

Die Herstellung eines Bausatzes geht natürlich schneller als ein komplettes Häuschen mit Fußboden, Dach und Fassade. Für Bausätze benötige ich von Anzahlung bis Lieferung in der Regel 6-8 Wochen.

Aus welchem Holz bestehen die hübschen Häuschen? 

9 von 10 Häuschen bestehen aus Fichten- und Kiefernholz aus der Region. Dieses wird hier geschlagen und in umliegenden Sägewerken zu Brettern und Balken aufgeschnitten. Mir ist es wichtig kein Holz aus Osteuropa oder Übersee zu verarbeiten. 

Auf Wunsch kann das Fachwerk aus Eiche oder Lärche angefertigt werden. Beide Hölzer sind etwas teurer. 

Konstruktionsvollholz (KVH) kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine zusätzliche Dämmung zwischen den Balken gewünscht wird. Dieses Holz ist technisch getrocknet damit ideal für hochgedämmte Bauten.

Warum verarbeitet ihr kein "nordisches Fichtenholz"?

Der Begriff wird gern von der Industrie verwendet um Fichtenholz aus dem Baltikum, Russland oder Skandinavien zu verkaufen. Geschützt ist dieser Begriff nicht. 

Fakt ist, dass das Holz dort einfach günstiger im Einkauf ist - zu Lasten der Natur und denen die es verarbeiten. 

Regionales Bauholz von hier ist in keiner Weise schlechter. Wird dieses korrekt verbaut und nicht dauerhaft der Nässe ausgesetzt ist die Dauerhaftigkeit die Selbe. 

Was kostet ein Angebot?

Vernünftige Planungen und verbindliche Angebote erfordern einiges an Zeit. Das beginnt mit Zeichnungen, über die statische Ermittlung der Holzabmessungen bis hin zu Preisanfragen bei Händlern und Vor-Ort Terminen zur Einschätzung der Zuwegung. 

Aus dem Grund berechne ich im Vorfeld 59€ für die Bausatzplanung und 159€ für ein schlüsselfertiges Modell. Die Kosten werden bei Auftragserteilung selbstverständlich gutgeschrieben.

Welche Vorarbeiten sind für die Montage zu erledigen?

Soll ein Bausatz oder schlüsselfertiges Modell durch mich montiert werden, sind ein Stromanschluss 230V und das fertige, ebene und tragfähige Fundament durch Sie zu erstellen. Gern vermittle ich Tiefbaufirmen die sich gut im Bereich Erdarbeiten auskennen. Denn für mich gilt "Schuster bei seinen Leisten".

Welches Fundament ist das Richtige?

Das im Internet so oft beschriebene Gehwegplatten-Fundament ist aus fachlicher Sicht schade um die Arbeit.

Einerseits steht das Holz dauerhaft im Nassen (mind. 15cm Spritzschutz nötig), zum Anderen bietet es keinerlei Möglichkeit das Gebäude vernüfig zu befestigen.

Ich empfehle ein Streifenfundament wenn die Fläche im Inneren gepflastert werden soll.

Oder alternativ ein Punktfundament mit daraufliegender Holzbalkenlage und Dielung. Oben steht dann das Fachwerk. Hier kann man anstatt Beton auch gern große Natursteine verwenden. Ideal wenn man kein Freund des Betons ist.

Baut Ihr nur Standartmodelle oder auch indiviuelle Häuschen?

Individuelle Modelle sind selbstverständlich machbar. Schicken Sie mir dafür gern eine Anfrage mit Zeichnungen und Skizzen zu. 

Mit den Bausätzen möchte ich eine erschwingliche Möglichkeit anbieten, dass sind jeder ein Fachwerkhäuschen zum Festpreis bauen kann. Die Bausätze sind dann etwas günstiger als vergleichbare Einzelanfertigungen.

Warum sind die Häuschem teurer als im Internet?

Ich bin stolz darauf hier in der Oberlausitz mein Handwerk auszuüben. Damit gehen auch höhere Sozialabgaben und Steuern einher die ein Produzent in Osteuropa nicht hat.

Die Fachwerkbauweise unterscheidet sich jedoch so erheblich zur Blockbauweise dass ein Preisvergleich nicht ratsam ist. Achten Sie eher auf Materialstärken, handwerkliche Qualität und konstruktive Details die die Lebensdauer Ihres Gartenhauses beeinflussen.

Benötige ich eine Baugenehmigung?

Wenn es einen Weltmeister in Bürokratie gibt, ist es vermutlich Deutschland. So auch im Baurecht.

Vereinfacht gesagt, können Sie in Sachsen alle Gebäude bis zu 75m3 umbauter Raum und maximaler mittlerer Wandhöhe (nicht Firsthöhe!) von drei Metern ohne Baugenehmigung errichten. Dies gilt nicht im Außenbereich, z.B. am Waldrand.  (siehe SächsBO §61 ff.)

Wie immer bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel.

Mein Tipp: fragen Sie freundlich bei Ihrer Gemeinde oder Stadt nach und zeigen Sie ein Bild, als Beispiel,  wie ihr Fachwerkhäuschen aussehen soll. Freundlich bleiben, denn der Ton macht die Musik.

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